Mit 40 wird alles besser, nein, erst richtig gut, heißt es und passend zum Vierzigsten brachte Bastian Fiebig sein erstes eigenes Album Ikaria heraus – zwölf Instrumentals, Songs mit dem Saxophon als Stimme. Die meist groovigen Stücke haben viel Soul-, Funk-, und Bluesappeal.
Und nach vielen Jahren als Livemusiker für Künstler wie Pe Werner, Edo Zanki oder Torsten de Winkel und Mitglied verschiedenster Projekte wie Vierfarben Saxophon, der Zusammenarbeit mit Robert Wilson oder dem Theater Ensemble
9. November steht Bastian Fiebig jetzt auch mit ureigener Band auf der Bühne. Gemeinsam mit Ernst Seitz, Stefan Kowollik, Jörg Mühlhaus, Jens Biehl und Ikaria, einer Melange aus Lounge, Funk und Jazz, die Körper und Seele in
Bewegung bringt. Bastian Fiebig’s breite musikalische Palette, die von Barock bis Avantgarde, von Blues bis Schlager reicht, prägt die individuelle Handschrift der Kompositionen.
Es spielen: Bastian Fiebig (as); Ernst Seitz (p); Stefan Kowollik (g); Jörg Mühlhaus (b); Jens Biehl (dr)
Eintritt: € 8,– / 5,50 (erm. und Mitgl.)
Ort: Club Voltaire
Selten löste eine deutsche Jazz-Produktion eine solche Welle von Auszeichnungen und überschwänglichen Kritiken aus. Die Welt am Sonntag zählte diese Musik »zum Besten, das deutscher Jazz zu bieten hat«, und DIE ZEIT ging noch weiter – mit dem aufrüttelnden Attest: »Der Jazz lebt hier wieder«. Der sehr renommierte Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik, fünf Sterne des Fonoforums, vier Sterne des französischen Jazzman-Magazins: Dies waren einige Highlights der Spontan-Reaktionen im Jahr 2005 auf das CD-Debüt des Duos von Saxophonist Heinz Sauer und Pianist Michael Wollny mit Melancholia. Zusätzlich erhielt Wollny als ganz junger Hoffnungsträger des deutschen Jazz den Bayerischen Kunstförderpreis sowie die hochgeschätzten Jahrespreise der Münchner Blätter Abendzeitung und TZ. Was tut man in so einem Fall? Weitermachen, mit noch mehr Hingabe …
»Certain Beauty«: Der Titel trifft es wohl. Manchmal verwegen, schroff, nie glatt, immer voller Kraft, zuweilen berserkerhaft ungestüm, dann wieder unendlich zärtlich, vielfältig, voller Licht und Schatten und Farbenzauber, unglaublich reich an Zwischen-Tönen und – in beiden Fällen – radikal persönlich ist die Schönheit, die Sauer und Wollny mit ihrer Musik entfalten – schier vollendete Jazz-Schönheit.
Es spielen: Heinz Sauer (ts), Michael Wollny (p)
Eintritt: € 15,– / 12,– (erm.) / 10,– Mitgl.)
Ort: Romanfabrik
Der vielseitige und rastlose Bassist hat mit Produktionen wie der »The Polish Folk Explosion« immer wieder die Brücke zwischen Jazz und Folk geschlagen. Der Name des Projekts EAST WEST WIND – the second edition macht bereits deutlich, wohin die Reise geht. Es geht um ein Crossover verschiedener Kulturen und Musikstile. Die drei Musiker bringen eigene Stücke und Volkslieder aus unterschiedlichen Kulturen ein. Es ist ihnen wichtig, authentische akustische Musik zu machen. Sie verwenden dabei volksmusikalische Themen aus vielen europäischen Ländern, unter anderem auch Klezmer-Repertoire. Und Vitold Reks Kompetenz in Sachen Cross Over ist unbestritten; was er spielt, ist vom Jazz inspiriert, aber genauso von der europäischen Musiktradition. Seine »Polish Folk Explosion« rechnet All About Jazz zu den 10 wichtigsten polnischen Jazz Platten allerzeiten.
Mit dem Akkordeonisten Jaroslaw Bester, Gründer der weltweit beachteten Cracow Klezmer Band, und dem Percussionisten Ramesh Shotham, aus Madras stammend, ursprünglich ein Rockdrummer, später sich am berühmten Karnataka College der klassischen indischen Musik widmend, und u.a. mit Carla Bley, Steve Coleman, Steve Swallow oder Charlie Mariano im Studio oder auf der Bühne, hat er sich kongeniale Partner für einen gewiss sinnlich-spannenden Konzertabend – die Premiere in Frankfurt – gewonnen.
Vitold Rek&East West Wind – second edition feat. Jaroslaw Bester&Ramesh Shotham
Es spielen: Jaroslaw Bester (acc), Ramesh Shotham (perc), Vitold Rek (b)
Eintritt: € 12,– / 9,– (erm.) / 6,– Mitgl.)
Ort: Theaterhaus
Kashu (Karim Othman Hassan – Oud, Samuel Schroth – Klavier, Michael Bornhak – Kontrabass) stellen im Theaterhaus ihre neue CD „Breeze“ vor. Infos und Musikdownloads unter www.bornhak.de, Kartenreservierung unter 069/462964.

Bereits zum 18. Mal findet in diesem Jahr der hessische Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ statt. Am 21.Mai 2006 treten in Schlüchtern die Bewerber in den Kategorien „Solo und Combospiel“ und „Vocalensembles“ gegeneinander an.
Weiter Informationen zur Ausschreibung und den Teilnahmebedingungen bietet die Seite www.jugend-jazzt-hessen.de.