Monthly Archive for September, 2008

Zoom ’68 Party mit Brian Auger

3. Oktober 2008
20:00

Sixties Jazz & Dance Freak Out

BRIAN AUGER’S OBLIVION EXPRESS
http://www.myspace.com/brianauger
http://www.brianauger.com

ZOOM ’68 PARTYDie ZOOM PARTY Reihe im Sinkkasten geht 2008 in die zweite Runde. Anlässlich der 68er Ausstellung im Frankfurter Historischen Museum und der Filmreihe „Filme der Sixties“ im Frankfurter Filmmuseum präsentiert der Sinkkasten im Sommer 2008 gleich mehrere Disco Nächte, Konzerte und Festivals um den Sound der Sixties.

Als abschließender Höhepunkt der Reihe wird am 3.Oktober BRIAN AUGER’S OBLIVION EXPRESS auftreten, unterstützt von den Berliner Shooting Stars der deutschen Sixtiesszene THE MAGNIFICENT BROTHERHOOD. Umrahmt werden ihre Auftritte von den zwei vielleicht genialsten Frankfurter Sixties Disc Jockey’s  DJ DIAMOND vom Up Club und KONRAD von den Beatniks.

Anschließend Party mit EDDIE PILLER vom ACID JAZZ Label aus London und den ZOOM Residents MEN FROM O.R.G.E.L & BLACK CAT. Die Auftritte der Djs werden durch die psychedelischen Projektionen der LIQUID LIGHT SHOW von MOKE BECKER untermalt, seinerzeit verantwortlich für die Light Show im legendären Frankfurter Aquarius Club.

Mit anderen Worten Tanzen ist angesagt! and please leave your mind at home, Dance & Freak Out!Eintritt Konzert + Party: VVK 18€ (AK 23€)
Eintritt Party mit Eddie Piller VVK 7€ (AK 10€) ab 23:59

Karten telefonisch kaufen: Tel.: 0180 50 40 30 0 (14 Cent / Minute) Mo.–Fr. 09.00–19.00 Uhr

Ansonsten bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, und außerdem ohne Vorverkaufsgebühr bei:

Sick Wreckords   http://www.sickwreckords.de
Lucky Star Records   http://www.myspace.com/luckystarrecords
Pro Vinyl   http://www.provinyl.de
No. 2   http://www.no2-records.de/

SINKKASTEN – Brönnerstr. 5-9 – 60313 Frankfurt/Main www.sinkkasten.de

Uwe Oberg – LACY POOL

5. November 2008
20:00

NACHTCAFÉ

„Lacy Pool“ nennt der Pianist und hessische Jazzpreisträger Uwe Oberg ein Projekt, das er dem Komponisten und Saxofonisten Steve Lacy (1934 – 2004), einer unter den führenden und für den modernen Jazz stilprägenden Amerikanern in Paris, gewidmet hat. Aber nur wenige Zeitgenossen nahmen sich seinen vermutlich zu herausfordernden Kompositionen an, und es ist das Verdienst von Uwe Oberg, diese mit eigenen Arrangements und kongenialen Partnern wieder zu beleben. „Uwe Oberg und Christof Thewes“, so schrieb die Frankfurter Rundschau, „gehen der Musik von Steve Lacy auf den Grund – sehr energisch, sehr genau, mit viel Gespür für die widerständige Expressivität von Lacys Musik, die ohne ihren Gegenpol, ihre Strenge nicht denkbar wäre. Schnell steht da ein immenses Spannungsfeld im Raum, hier die
formgebende Motorik, zu der die Musik immer wieder zurückkehrt, da das Expansive, Sprengende. Und zum Schluss finden Oberg und Thewes dann gar ganz grazile, leichte, ja fast schwerelose Töne, man muss nur genau hinhören …“

Im Theaterhaus | Schützenstraße 12 | 60311 Frankfurt | Telefon 069. 2 99 86 10
Es spielen
Uwe Oberg (p); Christof Thewes (tb); Michael Griener (dr, perc)
Eintritt € 12,– / 9,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus

Geoff Goodman – Tabla & Strings

31. Oktober 2008
20:30

CLUBJAZZ

In Geoff Goodmans Projekt „Tabla & Strings“ verschmelzen westliche und östliche Klänge zu einer homogenen Einheit. Außergewöhnlich ist die Kombination der Instrumente, überraschend das klangliche Resultat. Wenn albanischer Gesang auf amerikanisches Banjospiel trifft, begleitet von indischen Tablaklängen und jazzigen Gitarrensounds, ensteht tatsächlich eine neue Welten umspannende Musik. In Goodmans Kompositionen werden diese Elemente auf spielerische Art ineinander verwoben; sich komplementär ergänzend und befruchtend. Die raffinierten Rhythmen, die schwebenden Sounds flirrender Saiten, die glasklar delikate Stimme und die dunkle Mystik getragener Harmonien münden in ein Klangkunstwerk außer­gewöhnlicher Tiefe und Ausstrahlung. Auskomponierte Themen stehen in Kontrast zu hörbar freien Improvisationen, fließende Ragas wechseln mit Groove orientierten Stücken sowie von Jazz oder Folk inspirierten Vocals.

 im Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | 60313 Frankfurt | Telefon 069. 2 9 24 08

Es spielen
Fjoralba Turku (voc); Hugo Siegmeth (saxes); Geoff Goodman (g, banjo, mandocello); Bernd Hess (g); Tobias Ott (tabla)
Eintritt
€ 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Arnie Bolden – tu es!

22. Oktober 2008
20:00

NACHTCAFÉ

Ob halbstarker Rocker, intellektueller Komprovisionist, 12-tönender Gouvernator, aufdringlicher Frauenheld oder Fall für die Psychatrie: all dies ist Arnie at his best. Arnie hat diese absolute, kalifornische Freiheit, seine Inspiration aus allen nur erdenklichen Quellen zu schöpfen. Hinzu kommt eine gehörige Portion zeitgenössischer Wahnsinn: Die Elektroden noch am Kopf, legitimiert er die abwegigsten Präparationen und Versuchsaufbauten.
Christian Thomé lebt in Köln; arbeitet u. a. mit seiner Gruppe „Radio ­Köber“, im Trio mit Markus Stockhausen und Angelo Comisso, spielte u. a. mit Lee Konitz und Evan Parker. Ralph Beerkircher arbeitet mit Peter Fulda, Gerry Hemingway und David Liebman. Stephan Meinberg spielte u. a. mit Charlie Mariano, David Liebman, Matthias Schubert und Han Bennink sowie in der NDR-Bigband.
„In perfektem Zusammenspiel“, so die Saarbrücker Zeitung, „woben die Drei einen kunstvollen Experimentaljazz, dem es dank unterschied­lichster Facetten an Abwechslung nicht mangelt. Da gibt es melancholische Momente mit ausdrucksstarken Trompeten-Melodien und klangvollen Gitarren-Akkorden … geradezu tanzwütig-funkige Grooves, die ganz aus dem spontanen Miteinander des Trios wachsen.“

im Theaterhaus | Schützenstraße 12 | 60311 Frankfurt | Telefon 069. 2 99 86 10

Es spielen
Christian Thomé (dr, electronics); Ralph Beerkircher (g); tephan Meinberg (tp, electronics)
Eintritt € 12,– / 9,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus

Trio Lézarde feat Tülay Yongaci – Nazim Hikmet Poetry

9. Oktober 2008
20:30

EXTRA

Einen politischen Romantiker nannte man den berühmten türkischen Dichter Nazim Hikmet. Er erneuerte ab den 30er Jahren die türkische Lyrik in Sprache und Inhalt, anknüpfend an die osmanische Literatur und die orientalische Erzähltradition. Diese Sprache ist gekennzeichnet von einer hohen Musikalität und einer besonderen Rhythmik. Das trio lézarde jazz lässt sich von dieser Sprache zu neuen Kompositionen inspirieren, die auf ihrem europäisch geprägten Hintergrund von Jazz und neuer Musik in neue Welten führen. Unterstützt werden sie dabei von der Schau­spielerin Tülay Yongaci, so dass die gelesenen wie gesungenen Texte sowohl im türkischen Original als auch in Übersetzungen erklingen werden, in enger Korrespondenz mit der Musik euro­päischer und orientalischer Traditionen.

In der Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 60314 Frankfurt | Telefon 069. 4 94 09 02

Es spielen
Meike Goosmann (ss, bcl); Anka Hirsch (vcl, e-cello); Elvira Plenar (p); Tülay Yongaci (voc)
Eintritt € 15,– / 12,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik