Dominique Di Piazza gilt seit seiner Zusammenarbeit mit dem Gitarristen John McLaughlin, in dessen Trio er über 300 Konzerte weltweit bestritt (zuletzt auch im Sommer 2008 mit McLaughlins Formation „4th Dimension“), als einer der vielseitigsten und virtuosesten Jazzbassisten überhaupt. Daneben arbeitete er mit Größen wie Didier Lockwood, Gil Evans oder Zakir Hussain. Die CD „Front Page“ einer im Jahr 2000 von Di Piazza mit Bireli Lagrene und Dennis Chambers gegründeten gleichnamigen Band wurde in Frankreich zur Jazz-CD des Jahres gekürt. Nelson Veras, geboren in Brasilien, lebt seit mehreren Jahren in Paris und zählt zu den sensibelsten wie spektakulärsten Akustik-Gitarristen der internationalen Jazz-Szene. Bereits als Jugendlicher spielte er mit Pat Metheny und war seitdem auch als Sideman von Michel Petrucciani, Gary Peacock oder Steve Coleman tätig. Das Duo zeichnet feingesponnene Klangwelten zwischen atemberaubender Virtuosität und lyrischem Ausdruck und vereint Elemente des Latin Jazz, des Bebop und impressionistische Anleihen zu einer beeindruckenden musikalischen Reise auf 10 Saiten. Die jüngste CD-Produktion der beiden Künstler ist das im August 2008 erschienene Album „Princess Sita“.
Es spielen
Dominique Di Piazza (e-b)
Nelson Veras (g)
Eintritt € 15,– / 10,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
Evangelische Stadtakademie Frankfurt | Römerberg 9 | Telefon 069. 17 41 52 60
In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stadtakademie Frankfurt
Gypsyswing-Treffen, organisiert vom Gitarristen Bertino, in Karben-Petterweil, Gaststätte Schwarzer Adler
Das erste Gypsyswing-Treffen, organisiert vom Gitarristen Bertino aus Karben-Petterweil, findet am 24. April 09 ab 19.00 Uhr in 61184 Karben-Petterweil in der Gaststätte „Schwarzer Adler“ (in einem Nebenraum des Lokals) statt. Eingeladen sind ganz herzlich alle Gypsyjazz-Musiker und Freunde. Also nicht nur die allgegenwärtigen Swing-Gitarristen (die natürlich auch!), aber eben gern auch andere Musiker wie Kontrabassisten, Geiger, Akkordeonisten usw., die diese Musik spielen.
Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | 069. 2 9 24 08
„Dinné spielt mit einer Ruhe und Abgeklärtheit, die man sonst nur von Älteren zu hören gewohnt ist. Da ist jeder Ton überlegt gesetzt, kein Wort zuviel gesagt. Großartig!“ jubelte das FonoForum, und nun erklimmt er die nächste Stufe. Immer noch ist er jung und entdeckungsfreudig genug, um sich neugierig und unbelastet auf neue Songs einzulassen; gleichzeitig aber hat er seine schon beim Erstling konstatierte Reife weiter ausgebaut. Das wird deutlich an seinen Kompositionen, die uns schon beim ersten Hören erscheinen wie Standards, aber auch an seinen Interpretationen von Monk-Klassikern, sicher auch in Erinnerung an sein Studium am Thelonious Monk Institute of Jazz – übrigens damals als erster Europäer und auch als erster Saxophonist.
Für Dinné allerdings nichts Ungewöhnliches: der 1971 in Bremen als Sohn des bekannten Posaunisten Ed Kröger geborene Altist lernte von und spielte u.a. mit Herbie Hancock, Wayne Shorter oder Curtis Fuller. Alle prophezeien ihm eine große Karriere, denn er hat bereits in jungen Jahren das erreicht, was manche nie oder viel später erst erreichen: einen unverwechselbaren Ton und einen wohl solitären musikalischen Ausdruck, mit einer spröden und doch einnehmenden Ästhetik.
Es spielen
Ignaz Dinné (as)
Thomas Rückert (p)
N.N. (b)
Jonas Burgwinkel (dr)
Eintritt
€ 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Manchmal hat man ja eine gute Nase und vermutet richtig, dass da musikalisch was zusammengehören könnte. Koraspieler Aziz Kuyateh und Pianist Matthias Frey haben im Oktober 2007 mit ihrem Duo eine kleine und sehr gelungene Weltpremiere in das Gewölbe der Fabrik gezaubert und bewiesen, dass es sich gelohnt hat, sie zum gemeinsamen Auftritt anzustupsen.
Am April 2008 waren dann beide zusammen bei „Frankfurt am Perlfluss“ in Frankfurts Partnerstadt Guangzhou dabei und haben den Erfolg bestätigt.
Jetzt wird es noch runder: mit Riad Kheder kommt ein ebenso erfahrener wie virtuoser Perkussionist und Oudspieler dazu – was dem Spiel der beiden „Altstars“ mehr als nur eine weitere, ungemein spannende Klangfarbe beimischt. Das hat er nicht zuletzt bei seinen Soli im Rahmen von „Monday Monday“ bewiesen.
Aziz Kuyateh stammt aus einer traditionellen Griotfamilie. Sein Instrument ist die Kora, die afrikanische Harfe. Doch ist er in der Tradition ebenso zu Hause wie beim Jazz oder Rock.
Matthias Frey spielt den Flügel wie ein Saiteninstrument und entlockt ihm ungeahnte Klangfarben, die er auch auf zahlreichen weltmusikalischen Exkursionen entdeckt hat.
Ort: DIE FABRIK | Frankfurt, Mittlerer Hasenpfad 5
Beginn: 20: Uhr | Einlass: 19:00 Uhr | Tickets im VK: Frankfurt Ticket
Weitere Infos und Ticketreservierung: www.musikglobal.de und www.die-fabrik-frankfurt.de