Monthly Archive for April, 2009

Der Jazzkeller im Film

28. April 2009
19:30

Am kommenden Dienstag (28. April) zeigt das Naxos Kino einen Film von Volker Kriegel über den Jazzkeller Frankfurt aus dem Jahr 1975. Davor (von 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr) und dann noch einmal zwischen Filmende und Filmgespräch spielt  das Jazztrio „Blaupause“ (Savas Bayrak –Saxofon, Chris Rücker – Bass, Max Mahlert – Drums).
Weitere Informationen über www.naxos-kino.org/Programm

Christoph Stiefel Inner Language Trio

28. Mai 2009
20:30

In der Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | Telefon 069. 4 94 09 02

Christoph Stiefel hat in den letzten 18 Jahren seit der Gründung des Trios in verschiedenen Besetzungen seinen eigenen, sehr persönlichen kompositorischen und pianistischen Stil entwickelt. Mit der sechsten und neuesten CD „Inner Language“ gelingt dem Trio der Durchbruch mit seinem spannenden, eigens entwickelten Konzept, basierend auf ungewohnten rhythmischen Strukturen. Die Kompositionstechnik der Isorhythmie, schon im Mittelalter angewendet, erzeugt im Gespann mit einem heutigen, modernen Jazz-Piano-Trio Sound eine faszinierende sinnliche Sogwirkung – das tranceartige Ostinato produziert unwiderstehliche rhythmische Energie und eine sowohl von konzeptioneller Klarheit als auch von spontaner Emphase geprägte Musik, die gleichzeitig komplex und einfach, intellektuell und emotional, abstrakt und sinnlich ist.
Das Trio wurde von der deutschen Zeitschrift Stereoplay als einer der zukünftigen Klavier-Trio Klassiker (zusammen mit Bobo Stenson, John Taylor, E.S.T. u. a.) ausgewählt und von der schweizerischen Kulturstiftung Pro Helvetia in ihre Prioritäre Jazzförderung aufgenommen. „Jazzthetik“ schrieb: „… die drei Musiker treffen sich stets in dicht groovender Interaktion und Kommunikation. Die Idealvorstellung des Piano-Trios als ein Gespräch zwischen drei gleichberechtigten Partnern wird hier Wirklichkeit – ein verdammt gutes Piano-Trio!“

Es spielen
Christoph Stiefel (p)
Thomas Lähns (b)
Marcel Papaux (dr)

Eintritt: € 15,– / 12,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Doppelkonzert: Verleihung des Arbeitsstipendiums Jazz der Stadt Frankfurt am Main / Contrast Quartet

13. Mai 2009
20:00

Im Theaterhaus | Schützenstraße 12 | Telefon 069. 2 99 86 10

… selbstverständlich wissen wir nicht, was die Jury, der 2009 ein Mit­glied der Jazzinitiative angehört, gesprochen hat, sind aber sicher, dass der oder die Gewinner/innen des Arbeitsstipendiums, das die Stadt Frankfurt seit 1991 gut dotiert vergibt, sich nahtlos in die Reihe der richtigen Entscheidungen einreiht.
Und wie sinnvoll das Arbeitsstipendium vergeben und genutzt wird, zeigt das Contrast Quartet um den letztjährigen Preisträger Yuriy Sych. In der Basisbesetzung zwar ein Trio, indes stets durch einen wechselnden Solisten zum Quartett ergänzt, zählt das Contrast Quartet zu den bemerkenswertesten jungen Jazzformationen aus Frankfurt. Auf dem Debütalbum „Second Wave“  gesellt sich Saxofonist Benjamin Steil zu Pianist und Komponist Yuriy Sych, Tim Roth am Bass und Drummer Martin Standke. Sych schreibt komplexe Kompositionen mit klassischen Elementen, die das Quartett furios, dynamisch und expressiv interpretiert: Mit Rock’n’Roll-Verve und gerne auch Drum’n’Bass-Beats. Lebendig, lyrisch, intelligent, mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit, so dass selbst komplexeste Kompositionen nie konstruiert wirken. Und so spielen sie sich „reif für die erste Liga europäischer Jazzer“, wie das Journal Frankfurt schreibt.

Laudatio: Prof. Dr. Felix Semmelroth
Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main

Es spielen
der/die Preisträger/innen sowie
Yuriy Sych (p)
Benjamin Steil (saxes)
Tim Roth (b)
Martin Standke (dr)

Eintritt: € 12,– / 9,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit dem Amt für Wissenschaft und Kunst und dem Theaterhaus

Xtra: So Weiss – Happiness for a Moment

30. April 2009
20:30

Glücksmomente sind flüchtig. Die Vergänglichkeit schöner Erlebnisse machen diese so kostbar – und deren Fehlen so schmerzhaft. Das Berliner Jazz-Trio »So Weiss« findet für solche Zustände skeptischer Hoffnung, wehmütiger Erinnerung und wieder errungener Selbstver­gewisserung musikalische Entsprechungen, die direkt ins Herz zielen. Die meist nur auf Gesang (Kristiina Tuomi), Klarinette/Saxophon (­Susanne Folk) und Kontrabass (Roland Fidezius) reduzierten Stücke von »So Weiss« haben in ihrer Melodik weit mehr mit keltischen Balladen, französischen Chansons oder romantischen Kunstliedern gemein als mit Broadway-Klassikern. Gleichwohl sieht sich die Komponistin und Arrangeurin Susanne Folk vom American Songwriting beeinflußt. Bei allen geschilderten Sinnkrisen bliebt das Trio auch auf ihrem zweiten Album Happiness (Traumton) rhythmisch leichtfüßig.

Es spielen
Kristiina Tuomi (voc)
Susanne Folk (saxes, cl)
Roland Fidezius (b)

Eintritt: € 15,– / 12,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In der Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | Telefon 069. 4 94 09 02
In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

CLUBJAZZ: OREXIS Rebirth – Ways in Jazz

24. April 2009
20:30

Im Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | Telefon 069. 2 9 24 08

OREXIS ist eines der ersten Projekte, dessen Konzept das Studium und die Integration aller erreichbaren Musik des Planeten vorsah und verwirklicht. Da der Jazz die offenste kreative Musikform des westlichen Kulturkreises ist, dient er als „Bett“ in dem zahlreiche Verbindungen mit anderen Musikkulturen vollzogen werden. Inter­national fand OREXIS viele Bewunderer, spielte 8 Alben ein, welche hervor­ragende Resonanz bei Kritikern und Publikum fanden. Tourneen durch Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und Asien, und unzählige internationale Rundfunk- und Fernsehaufnahmen folgten.
Georg-Friedrich Lawall , Gründer und Leiter von OREXIS – Deutscher Schallplattenpreis 78, „Künstler des Jahres“ vom Kuratorium der Deutschen Phono-Akademie e.V., Auftritte bei unzähligen Festivals (u. a. das Deutsche Jazzfestival in Frankfurt), als Komponist zahlreiche Großprojekte (Opern, Oratorien, Sinfonien etc.). Knut Rössler  spielte auf vielen Festivals wie: Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Jazzfestival San Sebastian, Stuttgarter Jazztage, Tourneen durch Europa und Ostasien, Leiter mehrerer Bigbands, CDs u. a. mit Joachim Kühn, Hal Galper, Janusz Stefanski, Alphonse Mouzon, zuletzt mit Miroslav Vitous. Willi Kappich ist einer der wenigen europäischen Musiker, die wirklich profunde Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem Gebiet der indischen Musik, vorweisen können. Sein feines Gespür für Klangfusionen bereicherte u. a. die Auftritte von Orexis, dem Frankfurter Kurorchester und Heinz Sauer. Tourneen führten ihn nach Südost­asien, China, USA und in die Türkei.

Es spielen
Georg-Friedrich Lawall (g, sitar, balafon, perc)
Knut Rössler (fl, saxes)
Will Kappich (dr, tablas, mridangam, congas, cajon, perc)

Eintritt: € 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire