Blues March – Der Soldat Jon Hendricks (amerikanische OV mit deutscher Voice Over, teilweise französische OmU)
Dokumentarfilm von Malte Rauch, D 2009, 90 Min.
Am So. 07.03 in Anwesenheit von Malte Rauch
Die Geschichte des berühmten afroamerikanischen Jazzmusikers Jon Hendricks, der im zweiten Weltkrieg, wie unzählige andere schwarze GIs, gegen Hitlerdeutschland und gleichzeitig gegen die Rassendiskriminierung in den eigenen Truppen gekämpft hat.
Jon Hendricks ist eine gefeierte Jazz-Legende. Mehrmals erhielt er einen Grammy Award, 1964 als Teil des Trios »Lambert, Hendricks & Ross«, dann zusammen mit Bobby McFerrin und der Gruppe »Manhattan Transfer« und schließlich im Jahr 2005 den inzwischen achten Grammy für sein Lebenswerk.
Jon Hendricks hat das »Vocalese« entwickelt, das Imitieren der Instrumente mit Stimme und Gesang. Hunderte von Songlyrics hat er geschrieben, betextete Jazz-Improvisationen; das Time Magazine nannte ihn den »James Joyce of Jive«.
Jon Hendricks war Soldat im 2. Weltkrieg. Mit 83 Jahren erzählt er jetzt — in unserem Film — zum ersten Mal die Geschichte seines Feldzugs gegen Hitlerdeutschland und seiner Revolte als schwarzer GI.
Hinter dem Titel jazzlab versteckt sich eine Veranstaltungsreihe, mit der die Fabrik den hessischen Jazznachwuchs fördern möchte. Partner dieser neuen Reihe sind die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) und das Jazzinstitut Darmstadt.
Weitere Informationen finden sich unter Programmreihen, erster Termin ist der 17.2.2010 mit The Academic Project und Janusz Stefanski & Allen Jacobson als „Coaches““.
Das Motto des Projekts, „jazzlab“, gibt bereits den wichtigsten Hinweis auf den inhaltlichen Ansatz der Idee: Vertreter der „alten Garde“ sollen jeweils mit einer Nachwuchsformation im Proberaum arbeiten und sie auf der Bühne präsentieren. Im Vordergrund steht dabei stets das musikalische Profil des Nachwuchses, auch wenn die „coaches“ beim Konzert mal zum eigenen Instrument greifen.
Um dem Projekt von Beginn an gute Startbedingungen zu geben, hat sich der Verein erfolgreich nach Kooperationspartnern und Experten umgesehen. So ist gleich zu Beginn die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt (HfMDk) mit an Bord, vertreten durch den Musiker Allen Jacobson, der auch für das JazzFest der Hochschule verantwortlich zeichnet. Damit ist auch der Studiengang der HfMDK einbezogen. Bekannte Jazzmusiker wie Michael Sagmeister, Annemarie Roelofs, Gerd Putschögl, Christoph Spendel und Vitold Rek und andere mehr unterrichten hier.
Durch die Mitarbeit von Wolfram Knauer, dem Leiter des Jazz-Instituts in Darmstadt, das unter anderem Herausgeber des „Wegweisers Jazz“ ist, stehen dem Projekt umfangreiches Wissen und ein Netz von Kontakten zur Verfügung. Schließlich bringt auch Schlagzeuger Janusz Stefanski, hessischer Jazzpreisträger 2003 und seit 1993 Dozent in der Abteilung Jazz und populäre Musik an der Universität Mainz eine über 40-jährige Bühnenerfahrung mit ein.
Gemeinsam mit ihnen bildet Peter Schneckmann als langjähriger Veranstalter und Vertreter für die „FABRIK“ das Kleeblatt der Kuratoren, die sich als Vermittler zwischen den jungen Musikern und der „alten Garde“ sehen. Von ihm stammt auch die Idee für die Veranstaltungsreihe. Aufgabe der Kuratoren ist, diejenigen Nachwuchsmusiker auszuwählen, die sich zunächst für eines der vier für 2010 anvisierten Konzerte in der „FABRIK“ bewerben.
Eine Groove-Funk-Jazz-Rock-Session veranstaltet Das Bett einmal monatlich an einem Donnerstag. Die Opener-Band beginnt um 20:30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Dieses Jazzquintett mit außergewöhnlicher Besetzung erfrischt mit neuen Klangfarben. Die Querflöte, ein Instrument, das man im Jazz eher selten zu hören bekommt, erweist sich, von Stephanie Wagner unglaublich virtuos vorgestellt, als sehr vielseitig in Kombination mit Saxofon, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug. „Stephanie Wagners Quinsch“ interpretiert Eigenkompositionen gemischt mit modernen Stücken aus Jazz und Latin und verspricht ein ansprechendes Klangerlebnis. Mit originellen Ideen und Arrangements findet das sehr gut besetzte Quintett zu seinem eigenen Sound.
„Mit großer Gestaltungskraft“, so der Mannheimer Morgen, „begeistert die junge Flötistin Stephanie Wagner, die ihrer Musik eine ungewöhnliche Kohärenz verleiht. Das verdankt sie einer seltenen melodischen Prägnanz – sowohl in den hinreißend eingängigen Kompositionen als auch in der Klarheit ihrer stets themennahen Improvisationen. Wagners Gespür für musikalische Architektur trägt das Ensemble, das trotz gelegentlicher freierer Passagen von modernem Hardbop geprägt ist.“
Die Jazzinitiative Frankfurt am Main e.V. wurde 1990 als Musikerinitiative von Musikern gegründet – mit dem Ziel, dem modernen Jazz in Frankfurt bessere Präsentationsmöglichkeiten zu schaffen, Frankfurter Musiker zu fördern sowie interessante Programme – nationale wie internationale Highlights – nach Frankfurt einzuladen.
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