| 27. August 2010 | bis | 29. August 2010 |
Auch dieses Jahr gibt es auf dem Museumsuferfest wieder einen Jazzgarten im Garten der Villa Metzler / Museum für Angewandte Kunst. Wie bereits in den zurückliegenden Jahren hat die Agentur Schoelzel, Möhring die künstlerische und organisatorische Leitung inne.
Das Programm des Jazzgartens im Internet: www.museumsuferfest-frankfurt.de
| 10. Juni 2010 | ||
| 21:00 |
Jam Session in der Ponyhof, Klappergasse 16 (Ffm Sachsenhausen); ehemalige „Bett“).
opener: Captain Cosmotic and Princess Galaktica
| 30. Juni 2010 | ||
| 20:30 |
In Kooperation mit dem Verein Kultur in der Fabrik e.V. veranstaltet „jazz or no“ am Mittwoch, den 30. Juni um 20.30 Uhr ein Konzert. Es spielen Studenten des Weiterbildungsstudienganges Jazz und Popularmusik. Außerdem wird ein Emsemble mit Lehrenden der Hochschule zu hören sein, darunter der Pianist und Komponist Peter Fulda, der Posaunist und Sänger Allen Jacobson und die Jazz-Flötistin Isabelle Bodensee. Beide Ensembles bieten ein abwechslungsreiches Programm aus Jazz- und Pop-Standards sowie Eigenkompositionen. Im Anschluss an das Konzert Open Session.
24. Juni
Avishai Cohen „Aurora“
Avishai Cohen (b, voc); Karen Malka (voc); Shai Maestro (p); Amos Hoffman (oud); Itamar Doari (perc)
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8. Juli
European Jazz Trio feat. Jiri Stivin
Jiri Stivin (fl, saxes); Gerd Dudek (saxes); Rob van den Broeck (p); Ali Haurand (b)
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22. Juli
ZITRONE UND ZIMT
Pilz-Kunkel-Degen-Kappich
Michel Pilz (bcl); Burkhard Kunkel (bassetthorn); Bob Degen (p); Willi Kappich (dr, perc, tablas)
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5. August
Louis Sclavis Trio
Louis Sclavis (bcl, cl) ; Olivier Lete (b); Francois Merville (dr)
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19. August
Elliott Sharp’s TERRAPLANE
Elliott Sharp (g, ts); Eric Mingus (voc); Dave Hofstra (b); Tony Lewis (dr)
Das diesjährige Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt geht an den 25-jährigen Trompeter Dennis Sekretarev. Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth übergab Dennis am Mittwoch im Rahmen des Preisträgerkonzerts den Preisgeld-Scheck. „Das 20. Jazz-Stipendium der Stadt Frankfurt hat in ihm einen würdigen Träger gefunden“, findet die Hans Jürgen Linke in der Frankfurt Rundschau.
- Karma Jazzgroup
- Preisübergabe duch Prof. Semmelroth
- Dennis Sekretarev
- Preisträger-Konzert
Der aus Ungarn stammende Frankfurter Saxophonist Tony Lakatos hat Der Welt ein Interview zur politischen Situation in seinem Heimatland gegeben. Die Kommentar-Funktion auf der Website der Zeitung wurde inzwischen geschlossen – offenbar aufgrund einiger hetzerischer, rechter Sprücheklopfer.
| 26. April 2010 | ||
| 20:00 |
Die Zeitschrift „Die Welt“ zählte sie zu den „wichtigsten wirklichen Jazzsängerinnen der Gegenwart“ (Die Welt) – jetzt verneigt sich Dee Dee Bridgewater voller Respekt vor einer anderen großen Jazzlegende: „To Billie With Love“ heißen das neue Album und das aktuelle Programm, mit dem die Sängerin derzeit, kurz vor ihrem 60. Geburtstag, auf Tour ist.
Dee Dee Bridgewater interpretiert darin Lieder, die untrennbar mit Billie Holiday verbunden sind, Lieder wie „Lady Sings The Blues“ oder „Strange Fruit“, denen sie auf ihre ganz eigene Weise neue Facetten abgewinnt, modern, originell und visionär. Oder, wie es „Die Welt“ formulierte: „Sie singt sie, wie nur Dee Dee Bridgewater sie singen kann: Strotzend vor Vitalität. Offensiv. Beinahe aufgekratzt.“
Es ist ihr gelungen, den Liedern einen eigenen, moderneren Touch zu verleihen, was sie nicht zuletzt ihrem puertoricanischem Pianisten Edsel Gomez verdankt, der die Arrangements der zwölf Songs des Albums geschrieben hat. So hat er zum Beispiel „Lady Sings The Blues“ mit afrikanischen Polyrhythmen aufgeladen, und „God Bless The Child“ bekam einen Gospel-Touch. Mit von der Partie in Bridgewaters Band sind neben Gomez auch James Carter (reeds), Bruce Cox (drums) und Ira Coleman (bass).
Für das Konzert von Dee Dee Bridgewater bietet der Veranstalter den Jazzfreunden ein Kontingent ermäßigter Konzertkarten an.
Unter dem Kennwort „Jazzfreunde“ können Interessierte je 2 Konzertkarten à zwölf Euro erwerben. Vom 14. April (ab 14 Uhr) bis zum 24. April ist eine telefonische Hotline unter der Nummer 069-1340 400 eingerichtet, bei der Sie die Karten bestellen können.
| 14. April 2010 | ||
| 20:00 |
Das „Contrast Quartet“: Das sind Musikstudenten von Anfang bis Mitte 20, „die die Jazzgeschichte verinnerlicht haben, aber längst ihre eigene Sprache gefunden haben. Pianist Yuriy Sych schreibt komplexe Kompositionen mit klassischen Elementen, die das Quartett furios, dynamisch und expressiv interpretiert: Mit Rock n Roll-Verve und gerne auch Drum n Bass-Beats. Lebendig, lyrisch, intelligent, souverän.“ (Detlef Kinsler im „journal frankfurt“).
2008 erhielten die jungen Musiker das „Arbeitsstipendium Jazz“ der Stadt Frankfurt. Die jungen Musiker bringen „… den Charme einer Abiturientenband auf die Bühne“ schrieb Hans-Jürgen Linke zur Verleihung. „Wenn sie aber zu spielen anfangen, hört man intelligent komponierte Stücke, ein präsentes Klangbild, Phrasierungen, die sich souverän und lebendig aus der Jazzgeschichte nähren, und ein bewegt ausgewogenes, aus kontrastierenden Auffassungen zusammenwachsendes Musik-Konzept von erstaunlicher Reife.“
Bereits 2006 wurde dem „Contrast Quartet“ übrigens schon der erste Preis beim Wettbewerb „Jugend jazzt“ in Hessen zuerkannt. Am Abend in der „FABRIK“ mit Coach Stephan Schmolck wird das „Basis-Trio“ von Yuriy Sych, Martin Standke und Tim Roth mit Saxophonist Peter Klohmann auftreten: 3 plus 1 = „Contrast Quartet“.
Das Motto des Projekts „jazzlab“ gibt bereits den wichtigsten Hinweis auf den inhaltlichen Ansatz der Idee: Vertreter der „alten Garde“ des Jazz in Hessen sollen jeweils mit einer Nachwuchsformation im Proberaum arbeiten und sie auf der Bühne präsentieren. Im Vordergrund steht dabei stets das musikalische Profil des Nachwuchses, auch wenn die „coaches“ beim Konzert mal zum eigenen Instrument greifen.
Als „jazzlab-coach“ wird diesmal Komponist und Kontrabassist Stephan Schmolck agieren. Er ist seit Jahrzehnten in der hiesigen Jazzszene aktiv, und spielte seit den 1980er Jahren u.a. mit Christof Lauer, Bob Degen, Janusz Stefanski, Jürgen Wuchner oder Heinz Sauer. 1987 war er einer der Gründer der „Frankfurt Jazz Big Band“ und hat sich intensiv mit der Verbindung von Electronic und akustischen Instrumenten beschäftigt.
Besetzung:
Yuriy Sych (Piano, Keyboards,Komposition) Martin Standke (Schlagzeug) Tim Roth (Kontrabass, E-bass) Peter Klohmann (Saxophon) Stephan Schmolck (Kontrabass)
Links zur Veranstaltung
Mehr Infos zum Musiker: contrastquartet
Infos zum Künstler: stephanschmolck
Hörbeispiel: myspace
Veranstaltungsort: die FABRIK
Mörfelder Landstraße 85, 60598 Frankfurt/Main
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 18 Euro, ermäßigt: 12 Euro
Veranstalter: die Fabrik, Frankfurt
Eine Kooperation zwischen der Fabrik, dem Jazzinstitut Darmstadt und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt
| 19. April 2010 | ||
| 20:15 |
„Vier Jahre JazzSession Offenbach“ – zur Feier des Tages mit dem Ernie Watts Quartett
Ernie Watts (sax)
Christof Sänger (p)
Rudi Engel (kb)
Heinrich Köbberling (dr)
Veranstaltungsort ist das Capitol Offenbach, Großer Saal, Goethestrasse 1-5, 63067 Offenbach am Main (5 Minuten vom S-Bahnhof OF-Marktplatz)
„Der Besuch des zweifachen Grammy-Preisträgers Ernie Watts ist ein neuer Höhepunkt für uns. Über 500 Produktionen und unzählige Konzerte mit Größen angefangen bei Thelonius Monk und Dizzy Gillespie bis hin zu Gilberto Gil, Frank Zappa, Miles Davis und den Rolling Stones prägte und bereicherte er mit seinem markanten melodiösen Stil.“
| 28. Mai 2010 | ||
| 20:00 |
Das nächste Melodiva.de Club Concert in der Zentralbibliothek Frankfurt nimmt das Publikum mit auf eine Reise nach Brasilien und präsentiert das neue Trio der Sängerin Juliana da Silva.
Die in Sao Paulo geborene und mit der Música Popular Brasileira aufgewachsene Musikerin kam 1991 nach Deutschland. Als Sängerin in zahlreichen Formationen hat sie nun mit diesem Trio ihre erste eigene Band mit Traumbesetzung gegründet. Geovany da Silveira am Bass stammt aus Minas Gerais, der Perkussionist Dalmá Lima kommt aus Bahia. Gemeinsam wählen sie ihr Repertoire aus – eine Mischung aus Samba, Bossa Nova und Música Popular Brasileira. Und durch Juliana da Silvas’ besondere Interpretation wird ihre Musik zu einer spannenden Reise durch Brasilien.
www.myspace.com/julianadasilva
Die Reihe der Melodiva.de Club Concerts wird vom Frauen Musik Büro in Kooperation mit Frankfurter Clubs und Veranstaltern durchgeführt, um Musikerinnen zu präsentieren. Der Titel “Melodiva.de” verweist auf die gleichnamige website, ein Musikerinnen-Portal, das vom Frauen Musik Büro veröffentlicht wird.
www.melodiva.de
www.frauenmusikbuero.de
Die Möglichkeiten, in der „Jazzstadt“ Frankfurt an einer Musikhochschule Jazz zu studieren, waren ja schon immer recht eingeschränkt. Als in den 1990er Jahren die Hochschulen vieler Städte parallel zu den klassischen Studienangeboten auch vollwertige Jazz-Studiengänge einrichteten, ging man das in Frankfurt nur halbherzig an, und bekam lediglich einen „Aufbaustudiengang“ auf die Beine gestellt. Bis heute hat Hessen kein mit Köln, Mannheim, Mainz oder Würzburg (um mal nur die nächstgelegenen Alternativen zu nennen) vergleichbares Studienangebot vorzuweisen.
Inzwischen möchte die HfMDK am liebsten ganz auf den Jazz verzichten. Die Initiative Jazz or No ist dagegen und wirbt auf der Website www.jazz-or-no.de um Unterstützung.
Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zu „jazz or no“, wie z. B. die Stellungnahme der Hochschulleitung zu Bemühungen der Wiedereinrichtung des Studienganges.
Die Stadt Frankfurt aktualisiert ihr Kulturportal www.kultur.frankfurt.de.
In Zusammenarbeit mit der Jazzinitiative wurde dafür vor etlichen Jahren eine Auswahl Frankfurter Jazzgruppen erstellt (Bereich „Chöre, Orchester, Ensembles & Musikgruppen“ alphabetisch unter „Jazz Ensembles“). Mittlerweile ist diese Übersicht natürlich veraltet und soll nun aktualisiert werde. Frankfurter Musiker und Bands, die dort aufgelistet werden möchten, sind deswegen aufgerufen, ihre Kontaktdaten und Informationen erneut mitzuteilen.
Auch Bilder können eingereicht werdn (jpg, in einer Mindestgröße von 1024 x 768 Pixel, unter Angabe des Copyrights).
Als Ansprechpartner dre Stadt Frankfurt steht Karin Berrio per Mail (karin [punkt] berrio [ätt-Zeichen] googlemail [punkt]com) oder mobil 0171 266 79 05 zur Verfügung.
Die JIF hat jetzt auch einen Twitter-Account: jazzini_ffm.
Auch über diesen Kanal wollen wir zukünftig unsere aktuellen Konzerthinweise und sonstigen Nachrichten veröffentlichen.
| 4. März 2010 18:00 | bis | 10. März 2010 18:00 |
Blues March – Der Soldat Jon Hendricks (amerikanische OV mit deutscher Voice Over, teilweise französische OmU)
Dokumentarfilm von Malte Rauch, D 2009, 90 Min.
Am So. 07.03 in Anwesenheit von Malte Rauch
Die Geschichte des berühmten afroamerikanischen Jazzmusikers Jon Hendricks, der im zweiten Weltkrieg, wie unzählige andere schwarze GIs, gegen Hitlerdeutschland und gleichzeitig gegen die Rassendiskriminierung in den eigenen Truppen gekämpft hat.
Jon Hendricks ist eine gefeierte Jazz-Legende. Mehrmals erhielt er einen Grammy Award, 1964 als Teil des Trios »Lambert, Hendricks & Ross«, dann zusammen mit Bobby McFerrin und der Gruppe »Manhattan Transfer« und schließlich im Jahr 2005 den inzwischen achten Grammy für sein Lebenswerk.
Jon Hendricks hat das »Vocalese« entwickelt, das Imitieren der Instrumente mit Stimme und Gesang. Hunderte von Songlyrics hat er geschrieben, betextete Jazz-Improvisationen; das Time Magazine nannte ihn den »James Joyce of Jive«.
Jon Hendricks war Soldat im 2. Weltkrieg. Mit 83 Jahren erzählt er jetzt — in unserem Film — zum ersten Mal die Geschichte seines Feldzugs gegen Hitlerdeutschland und seiner Revolte als schwarzer GI.
Läuft im
Mal Seh’n Kino
Adlerflychtstr. 6
60318 Frankfurt/Main
Tel: 069-5970845
www.malsehnkino.de
| 17. Februar 2010 | ||
| 20:00 |
Hinter dem Titel jazzlab versteckt sich eine Veranstaltungsreihe, mit der die Fabrik den hessischen Jazznachwuchs fördern möchte. Partner dieser neuen Reihe sind die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) und das Jazzinstitut Darmstadt.
Weitere Informationen finden sich unter Programmreihen, erster Termin ist der 17.2.2010 mit The Academic Project und Janusz Stefanski & Allen Jacobson als „Coaches““.
Das Motto des Projekts, „jazzlab“, gibt bereits den wichtigsten Hinweis auf den inhaltlichen Ansatz der Idee: Vertreter der „alten Garde“ sollen jeweils mit einer Nachwuchsformation im Proberaum arbeiten und sie auf der Bühne präsentieren. Im Vordergrund steht dabei stets das musikalische Profil des Nachwuchses, auch wenn die „coaches“ beim Konzert mal zum eigenen Instrument greifen.
Um dem Projekt von Beginn an gute Startbedingungen zu geben, hat sich der Verein erfolgreich nach Kooperationspartnern und Experten umgesehen. So ist gleich zu Beginn die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt (HfMDk) mit an Bord, vertreten durch den Musiker Allen Jacobson, der auch für das JazzFest der Hochschule verantwortlich zeichnet. Damit ist auch der Studiengang der HfMDK einbezogen. Bekannte Jazzmusiker wie Michael Sagmeister, Annemarie Roelofs, Gerd Putschögl, Christoph Spendel und Vitold Rek und andere mehr unterrichten hier.
Durch die Mitarbeit von Wolfram Knauer, dem Leiter des Jazz-Instituts in Darmstadt, das unter anderem Herausgeber des „Wegweisers Jazz“ ist, stehen dem Projekt umfangreiches Wissen und ein Netz von Kontakten zur Verfügung. Schließlich bringt auch Schlagzeuger Janusz Stefanski, hessischer Jazzpreisträger 2003 und seit 1993 Dozent in der Abteilung Jazz und populäre Musik an der Universität Mainz eine über 40-jährige Bühnenerfahrung mit ein.
Gemeinsam mit ihnen bildet Peter Schneckmann als langjähriger Veranstalter und Vertreter für die „FABRIK“ das Kleeblatt der Kuratoren, die sich als Vermittler zwischen den jungen Musikern und der „alten Garde“ sehen. Von ihm stammt auch die Idee für die Veranstaltungsreihe. Aufgabe der Kuratoren ist, diejenigen Nachwuchsmusiker auszuwählen, die sich zunächst für eines der vier für 2010 anvisierten Konzerte in der „FABRIK“ bewerben.



